Doppelt hält besser – auch beim Netzwerken

Zu viel Netzwerken gibt es gar nicht. Menschen, die man/frau persönlich kennenlernt, erinnern sich am besten an ihre GesprächspartnerInnen – und deren Aufgaben. Das macht Spaß und hilft Aktion Kindertraum immer wieder, SpenderInnen und neue Kinderwünsche zu finden.

Ob Frauennetzwerk, Wirtschaftsdienst oder Familienunternehmer-Verband: Wo genetzwerkt wird, bin ich dabei. Gleich zweimal am selben Ort innerhalb einer Woche war ich jetzt. Einmal beim Auftakt von Frauen in Verantwortung (FinV) in Hannover mit der neuen Regionalleiterin Vardanush Gevorgyan und ein zweites Mal beim Wirtschaftsdienst. Beide Veranstaltungen fanden bei Gastgeber Andreas Bosk, Initiator und Inhaber des Hannover Wirtschaftsdienstes, statt.

Aktion Kindertraum liebt Netzwerken!
Netzwerken bei Frauen in Verantwortung mit der vorherigen und der neuen Regionalleiterin: Karin Fourier und Vardanush Gevorgyan (v. links).

Schön: Auf beiden Veranstaltungen dürfen Vertreter karitativer Organisationen zu Wort kommen und bei FinV wurde sogar direkt eine Spendenbox aufgestellt, die dieses und kommendes Mal für die zehnjährige Vivian aus der Region befüllt wird. Sie wünscht sich eine Reise ans Meer, gemeinsam mit ihrem behinderten Geschwisterkind Liam (7) und ihren Eltern Jessica und Julian. Liam ist lebenslimitierend mehrfach behindert, sitzt im Rollstuhl, wird durch eine Magensonde ernährt.

Aktion Kindertraum liebt Netzwerken!
Die Spende von FinV wird an Vivian gehen.

Gut für Aktion Kindertraum, dass sich Andreas und Vardanush nicht abgesprochen hatten, denn sonst wäre ich wahrscheinlich gar nicht zweimal eingeladen worden. Obwohl: Bei den Besucherinnen und Besuchern gab es nur wenig Überschneidungen.

Aktion Kindertraum liebt Netzwerken!
Zu Gast beim Wirtschaftsdienst mit Gastgeber Andreas Bosk, Peter Schorn und Irina Müller.

Natürlich haben alle unser neues Buch bekommen, wo wir von ganz vielen Fällen berichten, die wir unterstützt haben sowie unseren täglichen Alltag.

Auf Veranstaltungen trifft man selbstverständlich auch alte Bekannte wieder, so wie hier Vanessa Waldeck, Ergo- und Kunsttherapeutin, die uns auch schon unterstützt hat.

Vanessa Waldeck traf ich beim Wirtschaftsdienst-FeiertAbend wieder.
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Ute Friese

Ich studierte Lehramt und erfuhr nach dem zweiten Staatsexamen, dass es in den kommenden drei Jahren einen Einstellungsstopp für Lehrer geben würde. Als Texterin startete ich meine berufliche Laufbahn daher in einer Agentur für Sozialmarketing und war dort bis zur Geburt meiner Tochter 1996 mit dem Fundraising und der Öffentlichkeitsarbeit für wohltätige Organisationen betreut. Nach dem Erziehungsurlaub beschloss ich 1998 daheim im Arbeitszimmer meine eigene gemeinnützige Organisation zu gründen: Aktion Kindertraum war geboren!

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