Mit „Frauen on Tour“

Allenthalben hört man davon: Die digitale Transformation betrifft nahezu jeden Lebensbereich, ob nun privat oder beruflich. Auch wir, Aktion Kindertraum, als gemeinnützige GmbH, müssen uns natürlich ständig orientieren, was es an aktuellen bzw. künftigen Entwicklungen so gibt.

Ursula Renk bei ihrem Part des Vortrags

Wie wird die morgige IT-Architektur aussehen, wie sind Datenbanken überhaupt aufgebaut, wie können Organisationen wie die unsere digitale Prozesse optimieren? Ich habe ja schon das eine oder andere Mal erwähnt wie wichtig die Beantwortung solcher und andere Fragen für unsere Spendenaktivitäten sind.

Um mich weiterzubilden, bin ich vor Kurzem nach München gefahren, auf Einladung der Initiative „Frauen on Tour“, einer Netzwerk-Organisation. Thema des ganztägigen Seminares: „Fundraising und Digitalisierung in sozialen Organisationen“. Ursula Becker-Peloso und Ursula Renk haben dazu einen extrem spannenden interaktiven Vortrag gehalten.

Es gilt die unterschiedlichen Formen des Marketing (E-Mail, Display, Suchmaschine, Affiliate, Messenger/WhatsApp), sofern möglich und sinnvoll, miteinander zu verknüpfen. Denn das Interesse von Aktion Kindertraum – um wie in den vergangenen 20 Jahren zahlreiche Wünsche erfüllen zu können – sollte ja sein: Spender zu halten bzw. neue, potenzielle Spender zu gewinnen.

Unterschiedliche Spendergruppen müssen eben immer auch auf unterschiedliche Arten und Weisen angesprochen werden. Das klingt so einfach, kann aber ganz schön kompliziert sein – allein schon, wenn man an die Social Media Kanäle denkt, die Aktion Kindertraum inzwischen nutzt: Facebook, Instagram, LinkedIn. Und dazu kommen noch unsere Website und der darauf befindliche Blog.

Ganz zu schweigen von Spracherkennungs-Systemen wie Alexa oder Siri, die schon heute von Millionen Menschen in Deutschland in ihrem Alltag genutzt werden. Und zwar nicht nur, um zu erfahren wie etwa das Wetter morgen wird. Jedenfalls war ich nach diesem Seminar und Erfahrungsaustausch wieder ein gutes Stück schlauer.

Margareta Twele und Ute Friese blättern im Jubiläumsbuch von Aktion Kindertraum

Und schließlich: Habe ich bei dieser „Frauen on Tour“- Veranstaltung Margareta Twele vom kbo Kinderzentrum in München kennengelernt. Dies ist eine Kinderklinik, die ausschließlich Familien mit chronisch erkrankten oder behinderten Kindern betreut. Da bietet es sich natürlich an, dass sich Aktion Kindertraum dort bald einmal in Ruhe vorstellt. Aber das ist dann schon wieder ein anderes Kolumnen-Thema.

Ihre Ute Friese

Picture of Ute Friese

Ute Friese

Ich studierte Lehramt und erfuhr nach dem zweiten Staatsexamen, dass es in den kommenden drei Jahren einen Einstellungsstopp für Lehrer geben würde. Als Texterin startete ich meine berufliche Laufbahn daher in einer Agentur für Sozialmarketing und war dort bis zur Geburt meiner Tochter 1996 mit dem Fundraising und der Öffentlichkeitsarbeit für wohltätige Organisationen betreut. Nach dem Erziehungsurlaub beschloss ich 1998 daheim im Arbeitszimmer meine eigene gemeinnützige Organisation zu gründen: Aktion Kindertraum war geboren!

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