Unser Wunsch des Monats


Volle Fahrt voraus für die Hoffnungsflotte

Das Leben kann ganz schön rau und stürmisch sein. Das spüren nicht nur Erwachsene, sondern auch immer mehr Kinder und Jugendliche.

So gibt es zum Beispiel Kinder, die ohne Eltern ihr Leben meistern müssen oder eine schwere Krankheit überstanden haben. Die Schwester oder Bruder eines lebensverkürzend erkrankten Kindes sind oder die seelisch in große Not geraten sind, wie die damals 17-jährige Greta*. In der Schule wurde sie permanent beleidigt und gedemütigt und in den sozialen Medien ging dieses massive Mobbing weiter und trieb das Mädchen bis an den Rand eines Selbstmordes.

Gretas Mutter bemerkte zwar, dass es ihrer Tochter nicht gut ging, doch das Mädchen zog sich immer mehr in sich zurück und ließ niemanden an sich heran. Dass Greta in dieser Zeit sogar mit dem Gedanken spielte, sich das Leben zu nehmen, ahnte ihre Mutter damals nicht. Zum Glück entdeckte Gretas Mutter in der Zeitung einen Bericht über die „Hoffnungsflotte“ und handelte sofort: Sie wandte sich an die Veranstalter und schilderte ihre Sorgen um ihre Tochter. Kurz darauf hatte sie eine Zusage für Gretas Teilnahme!
 
Die „Hoffnungsflotte“ besteht aus vielen kleinen und größeren Booten, die fast alle privat zur Verfügung gestellt und auch ehrenamtlich von ihren Eignern gesegelt werden. Dadurch bekommen Kinder und Jugendliche, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, die Möglichkeit, an der durch Spenden finanzierten Segelaktion teilzunehmen. So können die Kinder ihre Sorgen und Probleme einmal hinter sich lassen. An Bord helfen ihnen Pädagogen, Psychologen und geschulte Betreuer, das Erlebte zu verarbeiten und neue Perspektiven zu entwickeln.

Das Leben an Bord fordert alle Mitreisenden auf besondere Weise! Durch die Enge an Bord und weil wirklich alle mit anpacken müssen und aufeinander angewiesen sind, entsteht schnell ein besonderes Vertrauensverhältnis. Das hilft den Kindern, sich zu öffnen und leichter über ihre Ängste und Sorgen zu sprechen.

So erging es auch Greta*. Der tolle Zusammenhalt in der Gruppe und das Einfühlungsvermögen der Betreuer, gaben dem Mädchen den Mut, sich zu öffnen. Greta erfuhr endlich die Anerkennung, nach der sie sich so gesehnt hatte!

Wieder an Land, werden die Kinder und Jugendlichen weiterhin auf ihrem Weg begleitet. Auch für Greta waren die Erfahrungen während des Segeltörns so ermutigend und nachhaltig, dass sie ihr Abitur machte und danach begann zu studieren. In diesem Sommer möchte die inzwischen 19-Jährige als ehrenamtliche Betreuerin auf einem Boot der „Hoffnungsflotte“ ihre eigenen Erfahrungen mit anderen Kindern und Jugendlichen teilen.

Auch Aktion Kindertraum möchte in diesem Sommer wieder 20 Kinder auf große Fahrt mit der „Hoffnungsflotte“ schicken! Pro Kind kostet ein Segeltörn etwa 350 Euro, denn trotz des ehrenamtlichen Engagements der Skipper und Betreuer entstehen Kosten für Verpflegung, Anreise, Versicherungen und Hafengebühren.

In den letzten sieben Jahren konnte Aktion Kindertraum solche Segeltörns mit Hilfe von Spendern jedes Jahr verwirklichen. Bitte ermöglichen Sie mit Ihrer Spende, dass auch im Sommer 2017 viele Kinder mit der „Hoffnungsflotte“ in See stechen können und nach dieser Fahrt ihren Weg an Land voll neuer Hoffnung gehen können.

Sie sehen: Ihre Spende kann ein Leben verändern! Zeigen Sie Flagge als Mensch mit großem Herzen für kleine Menschen in Not.

*Name zum Schutz der Person geändert

Wunsch
Volle Fahrt voraus für die Hoffnungsflotte
Kosten pro Person ca. 350 € (Fragen und Antworten)
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